Ernährung · ca. 3 Minuten Lesezeit
Darf mein Hund Erdnussbutter essen?
Ja, aber nur die richtige Sorte. Erdnussbutter ist ein beliebtes Leckerli, zum Beispiel zum Befüllen von Kong-Spielzeugen – entscheidend ist aber ein genauer Blick auf die Zutatenliste.

Das Wichtigste in Kürze
- Zutatenliste prüfen: Keine Erdnussbutter mit Xylit (Birkenzucker) – das ist lebensgefährlich.
- Auch ohne Zusatz von Zucker und Salz ist sie die bessere Wahl.
- Erdnussbutter ist sehr fettreich, deshalb nur sparsam dosieren.
- Reine Erdnussbutter ohne Zusätze ist die sicherste Variante.
Worauf kommt es bei Erdnussbutter an?
Reine Erdnussbutter besteht eigentlich nur aus gemahlenen Erdnüssen und ist für Hunde grundsätzlich unbedenklich. Das Problem sind die vielen Diät- und "Light"-Varianten, die mit dem Zuckerersatz Xylit gesüßt werden – und Xylit ist für Hunde hochgiftig, siehe dazu auch unseren Artikel zu Xylit.
Deshalb gilt: Immer die Zutatenliste lesen, bevor Erdnussbutter an den Hund geht. Steht dort "Xylit", "Xylitol", "Birkenzucker" oder ein E-Nummern-Code dafür, gehört das Glas nicht in den Hundenapf. Auch stark gesalzene oder gezuckerte Varianten sind weniger geeignet. Am besten eignet sich Erdnussbutter ohne Zusatzstoffe, nur aus Erdnüssen (und eventuell etwas Öl) hergestellt.
Wie viel Erdnussbutter ist okay?
Erdnussbutter ist sehr fettreich und kalorienreich, deshalb reicht ein kleiner Klecks als Leckerli völlig aus – etwa zum Befüllen eines Kong-Spielzeugs oder als Belohnung beim Training. Bei Hunden mit empfindlicher Bauchspeicheldrüse oder Übergewicht lieber ganz sparsam sein oder auf eine andere Belohnung ausweichen.
Und Toby?
Bei uns liegt immer ein Glas reine Erdnussbutter ohne jeden Zusatz im Schrank, extra für Toby und sein Kong-Spielzeug. Seit ich einmal eine "Light"-Variante mit Xylit im Regal entdeckt habe, lese ich jede neue Packung ganz genau.
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Geschrieben von Marvin
Hundehalter aus dem Münsterland. Lebt mit Toby und schreibt hier über das, was die beiden zusammen gelernt haben. Mehr über uns →
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Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung.


