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Alltag · ca. 7 Minuten Lesezeit

Welpe zieht ein: Die ersten Wochen und das richtige Futter

Ein Welpe zieht ein – und plötzlich stellen sich hundert Fragen. Was braucht er, wie oft muss er fressen, wie viel Schlaf ist normal? Hier findest du das Wichtigste für einen entspannten Start.

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026 · von Marvin

Welpe schnuppert an einem Spielball auf dem Holzboden
Bild KI-generiert

Das Wichtigste in Kürze

  • Füttere in den ersten Wochen das Futter weiter, das dein Welpe schon kennt.
  • Welpen brauchen ein Futter, das auf Wachstum ausgelegt ist – und mehrere kleine Mahlzeiten am Tag.
  • Lieber etwas zu schlank als zu schnell wachsen, besonders bei großen Rassen.
  • Ruhe, Routine und viel Schlaf sind in den ersten Tagen wichtiger als jedes Programm.

Bevor der Welpe einzieht

Eine kleine Checkliste für die Grundausstattung:

Und: Mach deine Wohnung welpensicher. Kabel, giftige Pflanzen, Schokolade, Medikamente und kleine Teile, die verschluckt werden können, gehören außer Reichweite.

Das richtige Futter für Welpen

Welpen wachsen schnell und haben einen anderen Bedarf als erwachsene Hunde. Ein Welpenfutter ist auf genau diese Phase abgestimmt – mit mehr Energie und einem passenden Verhältnis von Mineralstoffen wie Calcium und Phosphor.

Wie oft und wie viel?

Bis 3 Monate

etwa 4 Mahlzeiten am Tag

3 bis 6 Monate

etwa 3 Mahlzeiten am Tag

Ab etwa 6 Monaten

2 Mahlzeiten am Tag

Die Tagesmenge richtet sich nach Alter und dem erwarteten Gewicht als erwachsener Hund – die Angaben auf der Packung sind ein guter Start. Wieg deinen Welpen regelmäßig und mach den Rippen-Check: Die Rippen sollten fühlbar, aber nicht sichtbar sein. Ein etwas schlankerer Welpe ist gesünder als ein pummeliger.

Übrigens: Unser Futter-Rechner ist für erwachsene Hunde gedacht. Für Welpen gelten andere Werte – hier ist die Fütterungsempfehlung des Herstellers die bessere Orientierung.

„Die ersten Tage sind zum Ankommen da, nicht für ein volles Programm."

Die ersten Tage zu Hause

Gut zu wissen

Ein Kennenlern-Termin beim Tierarzt in den ersten Wochen ist eine gute Idee – für Impfungen, Entwurmung und damit sich dein Welpe in entspannter Atmosphäre an die Praxis gewöhnt.

Gezeichneter Toby sitzt ruhig

Was ich mir damals gewünscht hätte

Toby kam nicht als Welpe zu mir, sondern als Straßenhund aus Sardinien. Der Wunsch nach einem Hund war schon länger da, aktiv gesucht habe ich aber nicht. Irgendwann schaute mich beim Scrollen durch Facebook dieser süße Hund an – mit einem kleinen Haken: Toby hatte Angst vor Männern.

Ich habe mich entschieden, ihn zu besuchen, und die ersten Treffen liefen ehrlich gesagt nicht gut. Also haben wir uns immer wieder gesehen. Als er sich an mich gewöhnt hatte, war die Entscheidung gefallen: Toby wird mein Wegbegleiter.

Ich habe mir für ihn so sehr einen Start gewünscht, wie er in diesem Artikel beschrieben ist. Natürlich kann ich vieles nur aus Erzählungen ableiten – aber ich glaube, ein behütetes Zuhause schon ganz am Anfang seines Lebens hätte Toby gutgetan.

Mein Tipp: Egal ob Welpe oder Hund aus dem Tierschutz – gib ihm Zeit. Vertrauen entsteht nicht am ersten Tag, sondern Treffen für Treffen.

Marvin mit Toby auf dem Arm

Geschrieben von Marvin

Hundehalter aus dem Münsterland. Lebt mit Toby und schreibt hier über das, was die beiden zusammen gelernt haben. Mehr über uns →

Bei dir zieht bald ein Hund ein?

Ich helf dir gern, das passende Futter und die richtige Menge für den Start zu finden – damit ihr euch auf das Wichtige konzentrieren könnt. Starte am besten mit dem kostenlosen Futter-Check – danach kannst du direkt ein Festessen anfragen.

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Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Die Inhalte dieses Ratgebers sind bewusst allgemein und gelten für jedes Futter.